Ehrenamt. Gemeinsam Gutes tun

Montags-Impuls_ Ehrenamt

Nachdem die TUN, das Konfestival von Lassesunstun e.V., in diesem Jahr Corona-bedingt ausgefallen ist, haben wir die Zeit im Verein genutzt, um gemeinsam weiterzudenken. Beim Team Offsite. Raus aus dem Alltag. Hinterfragen. Spaß haben. Auftanken. Schwung holen. Tun!

Diese Erfahrung hat mich dazu inspiriert einen Montags-Impuls dem Ehrenamt zu widmen.

Ehrenamt

Laut dem Bund engagieren sich in Deutschland rund 31 Millionen Menschen in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl. Die Zahl veranschaulicht, dass viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens ohne dieses Engagement nicht existieren könnten: Die Freiwillige Feuerwehr und das THW, das Training auf dem Sportplatz und Jugendorganisationen, die Telefonseelsorge, Altenpflege und Behindertenhilfe, die Versorgung von Geflüchteten, Hilfsorganisationen, kulturelle Einrichtungen, Berghütten und Wandervereine sowie Natur-, Umwelt- und Tierschutz …

Die Möglichkeiten sich ehrenamtlich zu engagieren sind vielfältig. Ein Ehrenamt bietet Unterstützung und Hilfe für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.

Gemeinsam Gutes tun und Neues lernen

Seit 2017 engagiere ich mich ehrenamtlich bei Lassesunstun, anfangs sporadisch mittlerweile als Vereinsmitglied. Neben dem Bedürfnis etwas Gutes für das Gemeinwohl zu tun, hat mich die Sehnsucht nach einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten dazu bewegt. Lassesunstun hat dazu beigetragen, dass ich wieder in Dresden angekommen bin. Auf den Meetups habe ich viele, inspirierende Menschen kennengelernt, einige sind zu Freunden geworden.

Mit Lassesunstun bieten wir Ideen, Aktionen und Projekten in und um Dresden eine Bühne und begleiten sie bei der Realisierung. Projekte wie die Marktschwärmer Dresden, Sascha & Sascha, Social Web macht Schule oder das Yoga-Café Achtsam haben mit Lassesunstun Sichtbarkeit und Unterstützer*innen gewonnen. Dabei bieten wir nicht nur denjenigen, die wir fördern, sondern auch uns Vereinsmitgliedern eine Spielwiese, um neue praktische Erfahrungen zu sammeln.

Meine persönlich größte Herausforderung war die kurzfristige Übernahme der Moderation auf der TUN im letzten Jahr. Dank des extrem sympathischen Publikums wurde die Challenge zu einem Glückserlebnis, bei dem ich persönlich über mich hinauswachsen konnte.

Zu erleben, dass wir mit unseren eigenen Mitteln einen spürbaren Unterschied im Leben anderer machen, gibt uns Sinn und Erfüllung. Mit diesem Engagement erfahren wir nicht nur Dankbarkeit, sondern auch viel über uns selbst.

Dein Ehrenamt finden

Um das passende Ehrenamt zu finden, gibt es viele Wege. Häufig sind Menschen, die uns nahe stehen, erste Wegweiser und Inspirationsquellen. Oder wir haben selbst Unterstützung über ein ehrenamtliches Engagement erfahren und möchten davon etwas zurück- bzw. weitergeben. Darüber hinaus bieten unzählige Plattformen Orientierung bei der Suche nach Einsatzmöglichkeiten:

Betterplace.org ist Deutschlands größte Spendenplattform für Geld- und Zeitspenden.

Der Helf-O-Mat ist die Ehrenamtsuche des Freiwilligenportals der Hilfsorganisationen.

ichhelfe.jetzt setzt den Schwerpunkt auf die Versorgung von Geflüchteten in unserem Land.

Ehrensache.jetzt ist ein Dresdner Projekt, um den Kontakt zwischen Freiwilligen und Vereinen, Institutionen und anderen Einrichtungen herzustellen.

Bei ehrenamtcheck.de kannst du herausfinden, welcher Heldtyp du bist.

Füreinander da sein

Die Corona-Krise hat die Solidarität und insbesondere die Nachbarschaftshilfe in unserem Land gestärkt. Neben dem „offiziellen“ Ehrenamt braucht es aus meiner Sicht die Bereitschaft, über den eigenen Tellerrand zu schauen und für andere da zu sein – sei es nun ehrenamtlich, freundschaftlich oder beruflich.

„Alles Große in unserer Welt geschieht nur,
weil jemand mehr tut, als er muss.“
Hermann Gmeiner, Gründer der SOS Kinderdörfer

Ich wünsche dir, dass du dich als selbstwirksam für das Gute in der Welt erleben kannst,
Katja

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