Jobs mit Sinn. Wie kommt das Gute in die Welt?

Montags-Impuls_ Jobs mit Sinn

Am 2. Mai war der diesjährige deutsche Erdüberlastungstag. Ab dann verbrauchen wir mehr natürliche Ressourcen, als die Erde im Jahr (bezogen auf unsere Größe) regenerieren kann. Die Weltbevölkerung hatte ihr Ressourcenbudget in 2017 am 2. August aufgebraucht. Unser ökologischer Fußabdruck ist also deutlich größer als die sogenannte Biokapazität der Erde. Wir leben ökologisch auf Pump. Auf Kosten zukünftiger Generationen und in Deutschland auch auf Kosten anderer Länder, die weniger Ressourcen beanspruchen.

Zukunft ist das, was wir daraus machen

Neben der Digitalisierung und Automatisierung stellen uns der Klimawandel und die globale Massenmigration vor große gesellschaftliche Herausforderungen.
Die Zeit drängt.

Dabei können wir nicht darauf hoffen oder warten, dass andere diese Probleme in Angriff nehmen. Die Zukunft liegt in unser aller Händen.

Dieses Bewusstsein wächst (langsam) in der Gesellschaft. Immer mehr Menschen beginnen (in kleinen Schritten) ihr Konsumverhalten und ihren Lebensstil zu hinterfragen.

Auch im Job stellen sich Menschen zunehmend die Frage nach dem tatsächlichen Wert ihrer Arbeit – für sich selbst, für andere und die Gesellschaft. Die Frage nach mehr Sinn statt mehr Gehalt.

„Versuche nicht ein erfolgreicher,
sondern ein wertvoller Mensch zu werden.“

Albert Einstein

Sinnkrise

Ein Produkt zu verkaufen, von dem wir nicht überzeugt sind.
Auf Kosten anderer zu profitieren.
Ein kleines Rädchen in einem unüberschaubaren Getriebe zu sein.
Viel Zeit für den Papierkorb zu arbeiten.

All das erleben wir (unterschwellig) als frustrierend und erschöpfend mangels Sinn.

„Du kannst die Augen verschließen vor dem,
was du nicht sehen willst.
Aber nicht dein Herz vor dem,
was du nicht fühlen möchtest.“

Johnny Depp

Was ein Mensch als sinnhaft empfindet, ist verschieden und abhängig von der individuellen Motivlage. Im Grunde empfinden wir Sinn, wenn wir einen (in unseren Augen) wertvollen Beitrag zum Leben anderer leisten können.

Wenn wir einer Arbeit nachgehen, die im Einklang mit unseren individuellen Fähigkeiten und Werten sowie dem gewünschten Lebensstil ist, sind wir zufrieden. Wenn wir damit einen positiven Unterschied im Leben anderer machen, stiften und erfahren wir Sinn.

Job mit Sinn

Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen (wie z.B. Viva con Aqua) …
Autistische Menschen in ihren spezifischen Stärken verstehen und bestmöglich einsetzen (auticon) …
Die Brustkrebsfrüherkennung dank der besonderen Fähigkeiten blinder Frauen verbessern (Discovering Hands) …
Schüler*Innen helfen, Hürden aufgrund ihrer Herkunft auf dem Bildungsweg zu überwinden (Teach First) …
Geflüchteten den Zugang zu höherer Bildung ermöglichen (Kiron University) …

Die Welt ein kleines Stück besser machen.

Die Möglichkeiten etwas Gutes zu tun, sind so vielfältig, wie wir Menschen selbst.
Doch wie findet man eine Arbeit, die für einen selbst Sinn ergibt?

Zur besseren Orientierung und Navigation hilft es, sich selbst gut zu kennen.

Bei der Suche nach dem passenden Job lohnt es sich, über den Tellerrand der gängigen Stellenbörsen hinaus zu schauen. Denn immer mehr Portale bieten Jobs mit Sinn bzw. Angebote in Unternehmen, die soziale oder ökologische Ziele verfolgen:

GoodJobs ist Deutschlands größte Plattform für soziale und nachhaltige Jobs.

Talents4Good bietet Jobangebote mit gesellschaftlichen Mehrwert.

tbd* Jobs ist die Jobbörse für Weltveränderer.

Greenjobs und Jobverde sind Jobbörsen im ökologischen Bereich.

Wie kommt das Gute in die Welt?

Wer nicht gleich fündig wird, kann sich über Produkte, Initiativen und Unternehmen mit gesellschaftlichen Mehrwert informieren und inspirieren lassen.

Utopia möchte einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Wirtschaft und Gesellschaft leisten. Dafür informiert das Online-Magazin in verschiedenen Themenbereichen über alternative Produkte und Dienstleistungen, um einfacher nachhaltig zu leben.

enorm ist das Magazin für gesellschaftlichen Wandel und will aufzeigen, wie jede*r Einzelne mit kleinen Veränderungen einen Beitrag dazu leisten kann.

Die Macher von Good Impact verfolgen das Anliegen Nachhaltigkeit in alle Lebensbereiche zu integrieren.

Sozial und/oder ökologisch wirtschaften

Geht das überhaupt?

Social Entrepreneurs (Soziale Unternehmer) verbinden unternehmerisches Denken mit gesellschaftlichem Mehrwert. Dabei steht nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Lösung eines gesellschaftlichen Problems im Vordergrund. Dafür entwickeln sie innovative und wirksame Lösungsansätze in Bereichen wie z.B. Bildung, Gesundheit, Inklusion und Umwelt. Sie packen an statt anzuklagen.

Ashoka ist die Heimat für diese „Changemaker“. Die Vision ist, das jede*r Einzelne zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen und positiven Wandel gestalten kann.

Für eine Wirtschaft, die dem Menschen dient.
Für Profit, der dazu dient, mehr Sinn zu stiften.

Es ist fünf vor zwölf.
Die Welt braucht mehr Gestalter.
Unsere Welt braucht dich.

Dein erster Schritt: Überlege, wie du deine Stärken und Potentiale nutzen kannst, um einen positiven Beitrag im Leben anderer zu machen.

Ich wünsche dir eine sinnstiftende Woche,
Katja

 

Dein Motivationskick für den Wochenstart:

– immer montags in deiner Inbox.

Melde dich an und erhalte kurze, liebevoll anschubsende und wegbegleitende Email-Impulse von mir, mit denen du direkt loslegen und dein (Arbeits-)Leben – Schritt für Schritt – nach deinen Vorstellungen gestalten kannst.

… für mehr Freude und Sinn im (Job-)Alltag.

Los geht’s …

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