Fehlende Motivation? Deine tägliche „Dusche“ für mehr Antrieb

Die meisten Menschen sehnen sich danach, morgens motiviert auszustehen.
Voller Energie und Vorfreude in den Tag zu starten.

Motivation

Motivation ist Emotion. Ausgelöst durch ein Motiv. Eine innere Kraft, die uns in Bewegung bringt. Den Motor startet. Unser Verhalten antreibt und beeinflusst. Die entscheidet, ob wir eine Handlung umsetzen oder unterlassen.

Dabei gibt es zwei Formen:

Intrinsische und extrinsische Motivation

Intrinsisch motiviert sind wir, wenn wir eine Tätigkeit, um ihrer selbst willen tun, weil wir Spaß daran haben. Je mehr die Aufgabe mit der eigenen Persönlichkeit übereinstimmt, d.h. den eigenen Interessen, Stärken und Bedürfnissen entspricht, desto höher ist die intrinsische Motivation.

Extrinsisch ziehen wir die Motivation nicht aus der Tätigkeit selbst, sondern aus der Belohnung bzw. auch Bestrafung der Sache. Dann tue ich etwas vordergründig, weil ich mir davon eine Belohnung in Form von Geld, Lob, Anerkennung, Beförderung, Status o.ä. verspreche bzw. eine Bestrafung wie z.B. Kritik, Schmerz oder eben den Verlust von Geld, Status & Co. vermeiden möchte.

Extrinsische Motivation kann für einfache Tätigkeiten sehr effektiv sein. Je mehr Denken, Kreativität und Veränderung bei der Aufgabe gefragt ist, desto wichtiger ist es, dass wir innerlich beteiligt, d.h. intrinsisch motiviert sind.

Motivation ist individuell

Was das innere Feuer bei anderen entfacht, kann dich völlig kalt lassen.
Und umgekehrt.

Zwar tragen wir alle Grundmotive in uns, doch diese sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausgeprägt.

Dabei wird Motivation von zwei dominanten Emotionen gesteuert:

Angst oder Freude

Aus Angst vor Bestrafung, Kritik, Scham, Schmerz … entwickeln wir eine Motivation weg von etwas. Der Antrieb ist negative Gefühle zu vermeiden.

Freude im Sinne von Begeisterung, Liebe, Wunsch, Hoffnung … treibt uns hin zu etwas. Dabei streben wir nach positiven Gefühlen.

Spüre einmal selbst in dich rein, was dich morgens zum Aufstehen motiviert.
Die Freude auf den Tag und die Aufgaben, die Menschen, denen du begegnen wirst.
Oder die Angst, dass du zu spät zur Arbeit kommst, einen schlechten Eindruck hinterlässt, deinen Job verlierst.

Eine auf Angst basierte Motivation ist nur kurzfristig und in Notsituationen hilfreich.
Langfristig wirkungsvoller ist Freude.

Doch selbst wenn deine Motivation auf Freude basiert, bleibt die Motivation ein Gefühl.
Gefühle sich veränderlich und nicht von Dauer.

„Viele sagen, dass Motivation nicht anhält.
Nun das gleiche gilt für baden oder duschen.
Deshalb empfehlen wir es täglich.“

Zig Ziglar

Damit du motiviert bist und bleibst, braucht es regelmäßige, am besten tägliche Impulse.

Deine tägliche Dosis Motivation

Für welches Ziel oder Projekt (das dir persönlich wichtig ist) fehlt dir gerade die Motivation?
Der Antrieb, um ins Handeln zu kommen?

Nimm‘ dir in dieser Woche täglich 5-10 Minuten Zeit, um deine Motivation (idealerweise am Morgen) zu aktivieren:

1. Visualisiere den Zielzustand

Stelle dir den Moment, in dem du dein Ziel erreicht hast, bildlich vor. Male dieses Bild in allen Facetten aus und nimm‘ den Moment mit allen Sinnen wahr.

Wo bist du?
Was kannst du spüren – sehen – wahrnehmen – hören – (schmecken/riechen)?
Wie fühlst du dich?

Falls du eine VisionsCollage hast, betrachte diese am Morgen.

2. Verbinde dich mit deiner Freude

Mache dir bewusst, warum du dein Ziel erreichen willst.
Welche positiven Gefühle und Konsequenzen damit verbunden sind.
Was du dir damit ermöglichst.
Spüre die Freude und Dankbarkeit für diesen Moment, den du selbst erschaffen hast, in deinem Herzen.

3. Gehe täglich einen Schritt für regelmäßige Erfolgserlebnisse

Nutze die Emotion, um in Bewegung zu kommen.

Was kannst du HEUTE tun, um deinen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen?
Welcher kleine, konkrete Schritt bringt dich deinem Ziel näher?
Welche Gewohnheit willst du in deinem Alltag integrieren?

Anstatt auf eine gehörige Portion Motivation für den großen Sprung zu warten, arbeite mit der Energie, die da ist und gehe den nächsten Schritt. Jedes kleine Erfolgserlebnis ist ein Motivationsschub. Tag für Tag kommst du mehr in Flow.

4. Stärke dich mit positiven Menschen, Inspirationen und Erfolgsgeschichten

Vermeide negative Menschen und Schwarzmaler.
Umgebe dich mit Menschen, die an dich glauben und dich bestärken.
Falls dir die passenden Leute in deinem Umfeld fehlen, suche nach Menschen, die das, was du dir wünschst, bereits erreicht haben. Nach Vorbildernund Inspirationsquellen.

Höre einen Podcast, lies‘ einen Blogbeitrag oder ein Kapitel in einem inspirierenden Buch.
(Mein aktueller Favorit: Mut für zwei von Julia Malchow).

Richte dein Ohr und deinen Blick auf die Möglichkeiten neben allen Hindernissen.

5. Schaffe dir kleine Anker im Alltag

Motivierende Zitate.
Liebevolle Post-It Erinnerungen.
Fotos oder Bilder, die du mit deinem Wunsch verbindest.

Sorge mit kleinen Ankern dafür, dass du deine Motivation im Alltag aufrecht erhältst.

Und: Duschen nicht vergessen 😉

Ich wünsche dir eine erfrischend motivierte Woche,
Katja

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