Du siehst nur Nebel? Finde den Mut für den ersten Schritt

Montags-Impuls: Beginne im Hier und Jetzt. Finde den Mut für den ersten Schritt

 

Wenn wir neue Wege einschlagen, dann tauchen wir oft in einen dichten Nebel ein. Dieser Nebel versinnbildlicht unsere Selbstzweifel und Ängste, aber auch die negativen Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens verinnerlicht haben.

All das vernebelt uns die Sicht auf den Weg, der uns – abseits der vorgezeichneten Pfade – zu dem Leben führt, das wir uns eigentlich wünschen. Doch wir wissen (noch) nicht, wie es weiter geht.

Wir hoffen, dass sich der Nebel auflöst und wir klar sehen, wohin uns dieser neue Weg führt. Doch bis auf eine leise Stimme, die uns zuflüstert: „Trau’ dich, geh’ weiter!“, fehlt uns die Orientierung.

Häufig wenden wir uns ab und folgen, wie die anderen, den „sicheren“ Pfaden. Wir ahnen, dass uns dieser Weg nicht die Erfüllung bringen wird, die andere uns versprechen. Doch wir fürchten, die damit verbundene Sicherheit aufzugeben.

Wann immer wir einem Menschen begegnen, der seinen eigenen Weg geht, fühlen wir uns inspiriert. Für einen Moment lichtet sich der Nebel und der Pfad zu dem Leben, das wir uns wünschen, ist deutlich zu erkennen. Wir verspüren den Mut und Tatendrang, unseren eigenen Weg zu gestalten.

Doch wir zögern. Wohin soll das führen? Der Nebel verdichtet sich wieder. Selbstzweifel und Ängste verdrängen das zarte Pflänzchen Zuversicht. Wir können nur noch die ersten drei Schritte sehen, der restliche Weg verschwimmt im Nebel.

„Gehe soweit, wie du sehen kannst.
Wenn du dort bist, wirst du weiter sehen.“
Thomas Carlyle

 

Hast du LEBEN schon einmal rückwärts geschrieben?
Was liest du da?

NEBEL

In seinem Buch Wiedersehen im Café am Rande der Welt. vergleicht John P. Strelecky das Leben der meisten Menschen mit einem Schaukelstuhl, in dem wir vor und zurück schaukeln. Immer wieder lesen wir Geschichten oder begegnen Menschen, die uns den Impuls geben, aufzustehen und loszugehen. Doch je länger wir zögern, desto dichter wird der Nebel.

Dabei sind die nächsten drei Schritte auch im dichtesten Nebel immer sichtbar. Was es braucht, ist der Mut loszugehen. Denn sobald du einen Schritt weiter gehst, gewinnst du eine neue Perspektive, eröffnen sich neue Möglichkeiten und lernst du das, was es für den übernächsten Schritt braucht.

Mich ermutigt diese Sichtweise in kleinen Schritten vorwärts zu gehen, auch wenn ich nicht genau absehen kann, wohin dies führt.

Auf diese Art und Weise ist dieses Buch entstanden. Ich scheute mich stets vor der zeitaufwändigen „einsamen“ Arbeit bis ich das finale Ergebnis in den Händen halte, ungewiss auf welche Resonanz es treffen wird. Auf diesem Pfad war viel NEBEL.

In Aussicht auf unser kleines Lebenswunder hatte ich mir dieses Schreibprojekt für die „Elternzeit“ vorgenommen. Doch anstatt mir große Ziele zu setzen, begann ich mit kleinen Email-Impulsen für meine Kunden und Interessenten. So schrieb ich Woche für Woche ein paar Seiten in meinem imaginären „Buch“ bestärkt von den vielen positiven Rückmeldungen meiner wachsenden Leserschaft.

(*Mittlerweile ist daraus nicht nur dieser Blog, sondern auch ein Buch mit 52 Denkanstößen, Inspirationen und Übungen für mehr Freude und Sinn im (Job-)Alltag entstanden.)

Hast du dir letzte Woche die Zeit genommen, auf die Traumjob-Entdeckungsreise zu gehen? – siehe Montags-Impuls: Wo bitte geht’s zum Traumjob? Wege zum Wesentlichen.

Hast du wesentliche Qualitäten deiner Traumjobs erkannt? Aspekte, die dir wichtig sind, Freude bereiten und potenziell mehr Erfüllung und Sinn versprechen. Für Silja von Creatipster war es das Ausleben ihrer kreativen Seite. Für mich ist es das Schreiben.

Überlege dir für diese Woche einen konkreten ersten Schritt, wie du dieser Qualität mehr Zeit und Raum widmen kannst. Starte klein!

„Egal wie weit der Weg ist, man muss den ersten Schritt tun.“
(Mao Tse-tung)

 

Ich wünsche dir diese Woche den Mut für deinen nächsten Schritt,
Katja

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