Um Hilfe bitten? Das schaffe ich allein.

Montags-Impuls_ Um Hilfe bitten

Weißt du nicht weiter?
Steckst du fest?
Fühlst du dich überfordert?
Wünschst du dir Unterstützung?

Dafür gibt es eine einfache Lösung:

Bitte jemanden um Hilfe!

Lass‘ mal, das schaffe ich schon allein.
Warum?

Wenn wir uns selbst und anderen eingestehen, dass wir etwas
… nicht alleine können
… nicht selbst wissen
… nicht selbst haben bzw. leisten können
… oder einfach nicht mehr alleine schaffen

dann zeigen wir uns verletzlich.

Ein No Go in einer auf Leistung und Wettbewerb gepolten Gesellschaft.

Wir fühlen uns unfähig und schwach im Vergleich mit anderen, die scheinbar alles mühelos alleine schaffen. Das drückt auf unser Selbstwertgefühl. Wir wollen unabhängig und nicht auf andere angewiesen sein. Niemanden zur Last fallen oder in deren Schuld stehen.

Also drehen wir uns um uns selbst nach dem Motto:

Hilf‘ dir selbst, sonst hilft dir keiner. 

Im gesunden Maße ist es gut, die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Wenn wir diese Haltung übertreiben, dann verschwenden wir unnötig viel Zeit und Energie. Und wir trennen uns von einer wesentlichen Quelle für Glücks- und Sinnempfinden.

Helfen heißt Mensch-sein

Die moderne Gesellschaft und Wirtschaft schien lange von Egoismus und Gegeneinander geprägt zu sein. Doch langsam verbreiten sich die Erkenntnisse der Wissenschaft, die dieses einseitige Bild des Menschen schon seit 20 Jahren widerlegen.

Tief im Inneren, hinter unserem emotionalen Schutzschild und der Fassade des Perfektionismus, spüren wir es deutlich:

Wir Menschen sind soziale Wesen

Der Dokumentarfilm „Die Revolution der Selbstlosen“ zeigt das Mitgefühl, Altruismus, Hilfsbereitschaft und die Fähigkeit zur Kooperation in der Natur des Menschen liegen.

Die Revolution der Selbstlosen – ARTE Doku von 28.05.2017 from Jannek Ninetynine Prozent on Vimeo.

Wir brauchen den Austausch mit anderen und das Gefühl der Zugehörigkeit wie die Luft zum Atmen.

Nach Jahrzehnten der Ellenbogen-Mentalität zeichnet sich ein neuer Mega-Trend ab, der unsere Gesellschaft revolutioniert:

Die Orientierung an Wir-Qualitäten

In seinem Buch „WeQ – More than IQ. Der Abschied von der Ich-Kultur“ verdeutlicht Peter Spiegel, dass das ICH-Denken überholt ist.

IQ heißt: Ich-Denke, Beschränkung, Enge, Stillstand.
WeQ heißt: Wir-Qualität, Gemeinschaft, Kreativität, Innovation.

Ob Share Economy (Die Wirtschaft des Teilens), Design Thinking (ein Prozess zur Problemlösung und Ideenentwicklung, der potenzielle Kunden von Anfang an einbezieht) oder Crowdfunding (Die Schwarmfinanzierung). Überall keimen Initiativen, die auf das Potenzial unserer Wir-Qualitäten bauen und das Gemeinschaftsgefühl stärken.

Um Hilfe bitten, ist kinderleicht!?

Wir bringen unseren Kindern von kleinauf bei zu teilen.
Kinder fragen selbstverständlich um Hilfe, wenn sie etwas NOCH nicht wissen oder können, um es zu lernen.

Besinne dich in dieser Woche auf dein Mensch-sein und trau‘ dich, um Hilfe zu bitten,
Katja

P.S. Ein Dankeschön an Nina W. für deinen Filmtipp und an Claudia Homberg für deine wertvolle Unterstützung in den letzten Wochen.

 

Dein Motivationskick für den Wochenstart:

– immer montags in deiner Inbox.

Melde dich an und erhalte kurze, liebevoll anschubsende und wegbegleitende Email-Impulse von mir, mit denen du direkt loslegen und dein (Arbeits-)Leben – Schritt für Schritt – nach deinen Vorstellungen gestalten kannst.

… für mehr Freude und Sinn im (Job-)Alltag.

Los geht’s …

2 Kommentare

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