Denkfehler. Im Ruhestand mache ich all das, wovon ich immer geträumt habe

Montags-Impuls Ruhestand

In unserer Familienauszeit habe ich regelmäßig Gastbeiträge geteilt. Als ich letzte Woche den Newsletter von Progress Dresden las, kam der Impuls: Warum behalte ich das nicht bei?

Mir sprachen die Zeilen so aus der Seele, dass ich Stephan & Tom gefragt habe, ob ich diese in den Montags-Impulsen teilen darf. Et voilà, ein kurzer knackiger Impuls, der es in sich hat PLUS ein Stellenangebot:

Wir leben zumeist noch immer eine Dreiteilung:
Erst die (Aus)Bildung,
dann die Arbeit
und zum Schluss die lang ersehnte Rente.

Wir schieben Überstunden, um mehr Geld zu verdienen.
Wir freuen uns auf den Ruhestand, wie auf das Wochenende oder den Jahresurlaub.
Dort wollen wir dann all das machen, wofür während der Erwerbsphase keine Zeit blieb.
Doch was ist, wenn ich nach einem Jahr im Ruhestand eine schwere Krankheit habe?
Oder erst gar nicht bis zum Ruhestand komme?

Anders gesagt:

„In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit,
um Geld zu erwerben,
in der zweiten Hälfte opfern wir unser Geld,
um die Gesundheit wiederzuerlangen.“

(Voltaire)

Hinzu kommt, dass es unglaublich schwierig ist, von 100 auf 0 zu schalten. Im Job immer Gas geben um plötzlich, von einem Tag auf den anderen „nichts“ mehr zu machen? Das wirft viele aus der Bahn.

Sinnvoller und gesünder wäre es, wir würden in der Erwerbsphase nur 30 oder sogar 25 Stunden arbeiten. Wir hätten Zeit und noch Lust und Energie für vieles, was uns im Leben wichtig ist oder wir immer schon tun wollten.

Statt mit 67 Jahren plötzlich komplett mit arbeiten aufzuhören, könnten wir noch 10 oder 15 Stunden einige Jahre weiter arbeiten. Wir würden noch gebraucht und könnten unsere wichtigen Erfahrungen mit den Nachfolgenden teilen.

Lasst uns doch aus dem Ruhestand einen Unruhestand machen!

Anm. von Katja: Dann könnten wir schon vor der Rente mehr Zeitwohlstand genießen. 

Progress Dresden, das sind Stephan Busch und Tom Wonneberger. Zwei, die mein Bild von klassischer Finanzberatung auf den Kopf gestellt haben. Wir sind noch mitten drin in der Optimierung unserer Finanzen. Doch als Zwischenbilanz kann ich teilen, dass sich 

„Unsere Vision und unser Antrieb ist eine Welt, in der jeder gesund mit seinem Geld leben kann und es die Basis eines erfüllten Lebens nach seinen Vorstellungen ist. Eine Welt, in der das Geld dem Menschen dient, nicht umgekehrt. Eine Welt, in der Geld Mittel zum Zweck ist und wir gemeinsam herausfinden, was dieser individuelle Zweck für jeden ist. […] Eine Welt, in der jeder sein Geld so einsetzt, dass es ihm und der Gesellschaft langfristig guttut.“ (Progress Dresden)

Falls du diese Vision unterstützen möchtest, Stephan und Tom suchen Verstärkung für ihr Team: Ein*e Backoffice-Manager*in nach Belieben mit Front Office Aufgaben, um Langeweile zu vermeiden. Klingt nach dir? Dann melde dich einfach bei Stephan.

Neben dem Bewerbungsblabla wollen Stephan und Tom vor allem etwas über dich persönlich erfahren. Was treibt Dich an oder auf die Spitze? Wann bist du das Zugpferd fürs Team?

Ich wünsche uns allen eine langfristig ausgewogenere Work-Life-Romance,
Katja

P.S. Passend zu diesem Gastbeitrag möchte ich dir das Buch von Bronnie Ware ans Herz legen: „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen.“

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