Gestalte deinen Urlaub mit Design Thinking

Montags-Impuls_ Urlaub

Heute teile ich einen Gastbeitrag von meiner Konnektiv62-Kollegin Yvonne Horn. Sie ist Innovationsarchitektin und Design Thinking Coach – sie liebt die Veränderung und begleitet mit Hingabe und einer guten Intuition Teams und Organisationen in komplexen Ausgangssituationen zu innovativen Neuheiten und einer guten Zusammenarbeit. 

In diesem Gastbeitrag wendet Yvonne das Mindset und die Methode des Design Thinking auf die Urlaubsplanung an. Da ich gerade selbst mitten in der Gestaltung unserer 3-monatigen Familienauszeit stecke, war ich von diesem Ansatz begeistert und möchte ihn hier mit dir teilen: 

Design Thinking Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Urlaubsgestaltung

Ab in den Urlaub! Sommer, Sonne, Meer? Oder doch eher Berge und frische Luft? Oder vielleicht auch beides? Oder etwas ganz anderes? Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Bedürfnisse differenziert und mit den derzeitigen Rahmenbedingungen kann die Frage nach dem perfekten Urlaub ganz schön komplex werden.

Warum da nicht mal mit Design Thinking an dieses Thema herangehen?

Understand = Verstehen

Was sind deine Vorstellungen von Urlaub? Mach’ hierfür eine Bestandsaufnahme: Was bedeutet für dich Urlaub? Erholung, Abenteuer, Meer, Berge, Roadtrip, Hotel, … Schreibe alles auf, was du mit dem kommenden Urlaub verbindest. Und wenn du magst, male gern ein Bild dazu oder gestalte eine Collage.

Mit wem willst du reisen und wer sollte in die Entscheidung für den gemeinsamen Urlaub mit einbezogen werden? Für welche Personen wird ein grandioses Urlaubserlebnis gesucht? Notiere dir deine Mitreisenden Personen in deinem Bild.

Observe = Beobachten

Was verbinden deine Mitreisenden mit dem Wort “Urlaub”? Und welche Bedürfnisse stehen dahinter? Was ist ihnen jeweils wichtig? Stelle Fragen, höre offen zu und notiere dir die Antworten.

Point of View = Fokussieren

Nun fasse die Information zusammen. Was muss der kommende Urlaub unbedingt beinhalten? Welche Qualität sollte der Urlaub haben? Zeichne gern ein kleines Mindmap dazu. Und nun verdichte diese Erkenntnisse in einem Satz:

Unsere gemeinsame Zeit soll …. .

Ideation = Ideen entwickeln & bewerten

Und nun heißt es ballern, und zwar mit Ideen. Welche Ideen fallen dir und vielleicht auch euch für eure gemeinsame Zeit ein? Es geht nicht darum, die Ideen als solche zu bewerten, sondern darum, sie erstmal zu sammeln. Das nennt man Brainstorming. Realist und Kritiker haben Sendepause. Wir sind im Träumermodus. Also los, entfache einen Sturm deiner Synapsen!

“Oft sind wir nicht müde, weil wir zu viel getan haben,
sondern weil wir zu wenig von dem getan haben,
was uns innerlich zum Funkeln bringt.”
Alexander den Heijer

Welche Idee gewinnt? Sucht euch eure Favoriten aus den Ideen und bewertet diese zum Beispiel mit folgenden Kriterien: im Budget möglich, Corona-konform, Spaßfaktor, Erholungsfaktor, ….

Prototyping = Experimentieren

Ist ein klarer Favorit im Topf der Auserwählten dabei? Dann formuliere ein Experiment daraus: Wann geht es wie los und was ist dafür der nächste Schritt? Lass’ die Idee Wirklichkeit werden.

Noch nichts passendes dabei? Dann gehe zurück zum Brainstorming. Entwickle noch einmal neue Ideen, erweitere die bereits genannten Ideen, sammle weiter. Wähle erneut einen Favoriten nach euren festgelegten wichtigsten Kriterien.

UND DANN – AB IN DEN URLAUB

In diesem Sinne wünsche ich dir einen fantastischen Sommer, wo und wie du diesen auch immer verbringen möchtest,

Katja

P.S. Falls du tiefer in das Mindset und die Methode des Design Thinking eintauchen möchtest, melde dich für den Qilmo Newsletter an und erhalte monatlich wertvolle Beiträge rund um New Work, Agilität und Design Thinking sowie Infos zu den nächsten Workshops & Trainings.

 

Dein Mutmacher für den Wochenstart:

– immer montags in deiner Inbox.

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… für mehr Freude und Sinn im (Job-)Alltag.

Los geht’s …

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