Wie denkst du darüber? Ein Analograffiti für mehr Klarheit

Montags-Impuls: Wie denkst du darüber? Ein Analograffiti für mehr Klarheit

Heute zeige ich dir eine schnelle und einfache Methode, wie du dir deiner Gedanken bewusst werden und neue Klarheit gewinnen kannst.

Gedanken im Überfluss

Hast du schon einmal versucht zu meditieren?

Dann wirst du das festgestellt haben, was wissenschaftliche Studien belegen:

Wir denken ständig. 

Im Schnitt gehen jeden Tag 60.000 Gedanken durch unseren Kopf. Nur ein Bruchteil davon ist uns bewusst. Zusätzlich fanden die Forscher heraus, dass nur 3 Prozent der Gedanken aufbauender und hilfreicher Natur waren.

Unsere „Denke“ ist der Ursprung unseres Handelns

Je nachdem, ob du innerlich davon überzeugt bist, dass du etwas schaffen kannst, wirst du es angehen oder bleiben lassen.

Wenn du (noch) glaubst, dass …

  • Arbeit eine anstrengende Tätigkeit ist
  • erst die Arbeit und dann das Vergnügen kommt
  • du mit dem, was dir Spaß macht, kein Geld verdienen kannst
  • deine Träume nur Hirngespinste sind
  • du sowieso nicht in der Lage bist, dein Leben zu verändern

… wirst du nicht losgehen und deine Berufung gestalten.

Das wäre Energieverschwendung, da deine „Denke“ dich auf Schritt und Tritt sabotieren würde. Durch diesen Filter nimmst du bevorzugt die Informationen und Eindrücke wahr, die dich in deiner Haltung bestätigen. Dadurch trägst du mit deiner Erwartungshaltung dazu bei, dass sich die Prophezeiung selbst erfüllt.

Zeit für einen Check: dein Mindset (= Denkweise)

Die Methode, die ich dafür mit dir teilen möchte heißt KaWa. Ursprünglich ist diese Methode, bei der Worte miteinander assoziiert werden, eine Lern- und Kreativitätstechnik von Vera Birkenbihl, ein sogenanntes „Analograffiti“, d.h. analoges Denken (analog) mit einen Stift in der Hand (Graffiti).

Ein KaWa ist wunderbar geeignet, um spielerisch innere Glaubenssätze zu erkennen, d.h. positive und förderliche sowie negative und blockierende Gedanken bewusst zu machen. Damit kann dir diese einfache Übung helfen in festgefahrenen Situationen neue Denkwege zu finden.

Ich lade dich ein die KaWa-Methode direkt auszuprobieren.
(Zeit: ca. 5 min)

  1. Schreibe ein Thema, dass dich aktuell beschäftigt in GROSSBUCHSTABEN mittig auf ein Blatt Papier, z.B. Berufung, Traumjob, Erfolg, Geld, Motivation, Arbeit, Beziehung …
  2. Gehe dann Buchstabe für Buchstabe durch und finde jeweils einen oder mehrere Begriffe, die mit diesem Buchstaben beginnen und die du mit dem Wort assoziierst und verknüpfst. Das können Substantive, Verben oder Adjektive sein.

Denke nicht lange darüber nach. Sei ehrlich mit dir und folge deinem ersten Impuls aus deiner momentanen Stimmung heraus. So entfaltet diese Übung den größten Aha-Effekt.

  1. Betrachte nun dein persönliches KAWA. Es gibt dir einen ersten Einblick in deine innere Haltung und deine Denkmuster rund um das Thema, welches du gewählt hast.
  1. Gehe Wort für Wort durch, welche Denkmuster bestärken dich in Bezug auf das Thema. Was fühlt sich weit und frei an? Und bei welchen Assoziationen spürst du jetzt deutlich, dass sie dich einengen und blockieren?

Beobachte im Alltag welche Wirkung sich entfaltet, wenn du dir dieser Gedanken bewusst bist.

Seit ich die Methode kenne, ENT-wickle ich ständig neue KAWAs zu Themen, die mich beschäftigen – beim Spazieren gehen, Schwimmen, Warten an der Haltestelle. Auch beim Schreiben dieser Montags-Impulse hilft mir die Übung Klarheit und neue Inspirationen zu gewinnen, meine Gedanken zu strukturieren und mir meine Denkmuster bewusst zu machen.

Ich wünsche dir eine KaWa-inspirierte Woche mit neuer Klarheit,
Katja

P.S. Ich freue mich, wenn du dein KAWA mit mir teilst.

 

Dein Motivationskick für den Wochenstart:

– immer montags in deiner Inbox.

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… für mehr Freude und Sinn im (Job-)Alltag.

Los geht’s …

1 Kommentare

  1. Pingback: Es geht nicht voran. 5 Schritte raus aus dem Stillstand | Montags-Impulse

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