Alles probiert, nichts funktioniert? Zeit für einen Kopfstand

Montags-Impuls_ Kopfstand

Welches Problem beschäftigt dich schon ewig?
Welche Herausforderung bekommst du nicht gemeistert?
Welches Ziel verfolgst du ohne voranzukommen?

Es mangelt dir nicht an (gut gemeinten) Impulsen und Ratschlägen.
Auch nicht daran, dass du nichts tust.
Du hast schon alles Mögliche ausprobiert.

Doch du hast dich festgefahren.
Es funktioniert einfach nichts.

Erlaube dir einmal folgende Gedanken:

Womöglich gibt es gar keine Lösung für dein Problem.
Vielleicht kannst du diese Herausforderung gar nicht bewältigen.
Eventuell ist dieses Ziel gar nicht Teil deines Lebens.

Dann hilft nur „Aufgeben und Loslassen„: Die Situation zu akzeptieren, wie sie ist, manchmal außerhalb unserer Kontrolle oder unseres Einflussbereiches.

Doch bevor wir uns „geschlagen“ geben, lass‘ uns einen allerletzten Versuch unternehmen …

Stelle dein Problem auf den Kopf

Die Kopfstand-Methode wurde von Edward de Bono entwickelt. Diese Übung kann dir helfen in festgefahrenen Situationen radikal anders zu denken und neue Lösungswege zu entdecken.

Bislang hast du dich und andere gefragt:

„Was kann ich tun, um … mein Problem zu lösen / die Herausforderung zu meistern / das Ziel zu erreichen?“

Formuliere diese Frage ganz konkret und spezifisch für dein persönliches Thema!
Nimm‘ dir die Zeit. JETZT.

Und dann: Drehe die Frage 180° ins Gegenteil um!

Wie bitte?
Ich soll mir vorstellen, wie ich meine Situation noch verschlimmern kann?
Ja, richtig gelesen.
Für den Zweck dieser Übung ist dieses Vorgehen (ausnahmsweise) dienlich.

Eskimos benutzen Kühlschränke damit ihnen die Lebensmittel nicht einfrieren. (NEON). Klick um zu Tweeten

„Was kann ich tun, um auf keinen Fall … mein Problem zu lösen / die Herausforderung zu meisten / mein Ziel zu erreichen?“

Damit steht das Problem sprichwörtlich auf dem Kopf.

Je nach Thema, gibt es noch weitere Möglichkeiten deine Frage umzudrehen:

  • Was ist das Gegenteil?
  • Wie soll das Ergebnis auf gar keinen Fall aussehen?
  • Wie kann ich mich gegensätzlich / destruktiv verhalten?
  • Was kann ich tun, um garantiert zu scheitern?

Im ersten Moment hört sich diese Aufgabenstellung vielleicht verrückt und ungewöhnlich an. Die Crux des Umdrehens ist, dass es uns leichter fällt zu überlegen,

  • was definitiv nicht funktioniert,
  • wie das Vorhaben mit Sicherheit schief gehen wird oder
  • welches Verhalten bzw. welche Schritte garantiert nicht zum gewünschten Ergebnis beitragen.

Diese Stolpersteine, Fehler und Probleme sehen wir oftmals viel klarer als die Lösung.

Schreibe alle deine „Anti-Ideen“ auf jeweils eine Karte.
Notiere jede noch so absurde destruktive Idee.
Nimm‘ dir dafür mindestens 10 Minuten Zeit.

Wenn du soweit bist und dir wirklich nichts mehr einfällt, lege alle Karten auf einen Tisch und bringe diese in eine für dich stimmige Ordnung.

Vermutlich musst du über die ein oder andere (geniale) Idee selbst schmunzeln.

Gut! Die Übung darf Spaß machen.

Und nun?
Drehe jede „Anti-Idee“ wieder 180° herum.

Gegensätze können eine wertvolle Inspirationsquelle für kreatives Denken liefern. Die Ideen werden anders sein als das, woran du bisher gedacht hast. Auf diesem „Umweg“ ergeben sich meist viel mehr Lösungsansätze als wenn wir auf direktem Wege zum Ziel denken.

Manchmal bringt diese Übung auch das ein oder andere destruktive Verhalten ans Licht, mit dem wir uns bislang selbst sabotiert und im Wege gestanden haben. Dann genügt es schon, diese Dinge zu unterlassen, um einen Schritt weiter zu kommen.

Ich wünsche dir eine Kopfstand-inspirierte Woche,
Katja

P.S. Ich praktiziere regelmäßig Yoga. Selbst eine kurze DailyYoga Einheit hilft mir, mich selbst und meine Umgebung klarer wahrzunehmen. Stell‘ dich doch einmal physisch auf den Kopf und spüre, was es mit dir macht, die Welt aus dieser Perspektive zu betrachten.

 

Dein Motivationskick für den Wochenstart:

– immer montags in deiner Inbox.

Melde dich an und erhalte kurze, liebevoll anschubsende und wegbegleitende Email-Impulse von mir, mit denen du direkt loslegen und dein (Arbeits-)Leben – Schritt für Schritt – nach deinen Vorstellungen gestalten kannst.

… für mehr Freude und Sinn im (Job-)Alltag.

Los geht’s …

1 Kommentare

  1. Pingback: Gedankenhygiene. Dein Morgenritual für mehr Klarheit

Schreibe einen Kommentar