Wir sprechen überall von Aufbruch.
Neues Kapitel. Neue Energie. Neue Richtung.
Es liegt etwas in der Luft, das nach vorne drängt.
Nach Gestaltung. Nach Entscheidung. Nach Bewegung.
Und gleichzeitig gibt es diese andere Bewegung, die uns nochmal in die Tiefe einlädt.
Entschleunigend. Hinterfragend. Nach innen gerichtet.
Eine Einladung, nicht sofort loszugehen.
Sondern zuerst noch einmal genau hinzuhören.
Nicht: Was ist realistisch?
Sondern: Was ist wahr?
Denn oft geschieht etwas fast unbemerkt:
Wir passen unsere Träume an unsere momentane Lebensrealität an, statt die Realität an unsere Vorstellungen von einem wahrhaftig guten Leben.
Wir relativieren, bevor etwas überhaupt wachsen durfte.
Wir sagen: „Das wäre schön, ABER …“
Und machen uns selbst wieder passend für ein Leben, das wir innerlich längst überschritten haben.
Diese Zeit lädt uns ein, genau das zu bemerken.
Nicht, um uns zu bremsen.
Sondern um sicherzustellen, dass der nächste Schritt wirklich stimmig ist.
Utopische Inseln
In meinem Leben passiert selbst gestaltete Veränderung durch neue Erfahrungen und eine erweiterte Perspektive auf das, was möglich ist. Dafür gehe ich gern auf Entdeckungsreise raus aus dem Alltag und in Kontakt mit dem, was meinen eigenen Vorstellungen von einem guten Leben entspricht. Ich suche und schaffe mir „utopische Inseln„:
Ein Besuch im Essencia Eco Village in Aljezur / Portugal
Der SWITCH-Workshop für gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften
Unser One Space Treffen im The People Network auf dem Hofgut Schmitte.
Das OsterCamp und BauCamp bei Wir bauen Zukunft, zu dem ich mit Mika fahre
Gemeinschaftswochenenden in der Natur mit befreundeten Familien.
Die Contact Improvisation Pfingstjam im Tanzgut Lohsdorf
Das Pura Vida Festival, auch bei Wir bauen Zukunft
…
Wenn ich das in diesem Frühjahr 2026 so nebeneinander sehe, spüre ich das sich etwas verschoben hat:
Diese vermeintlich utopischen Inseln liegen nicht mehr weit auseinander.
Sie beginnen, sich zu verbinden.
Ein anderes und neuartiges Muster entsteht.
Nicht nur punktuelle Erfahrungen.
Sondern eine deutliche Spur.
Eine klare Ausrichtung.
Eine andere Lebensrealität, mit der ich Schritt für Schritt tiefer in Kontakt komme.
Im direkten Kontakt spüre ich deutlicher, wie sehr mich die Vision von gemeinschaftsgetragenen Räumen und einer stimmigen Community berührt.
Nicht nur beruflich – im Konnektiv62 oder im The People Network, wo ich das bereits mitgestalte.
Sondern im Wohnen und Wirken miteinander. Im Alltag füreinander. Im Selbstverständlichen.
Ein Leben, in dem Verbindung nicht organisiert werden muss,
sondern der Boden ist, auf dem wir stehen und wachsen.
In Kontakt kommen
Vielleicht entstehen neue Realitäten genau so:
Nicht durch einen großen Sprung.
Sondern durch das Ernstnehmen dessen, was sich immer wieder zeigt.
Das Raum schaffen für das, was wir wirklich wollen.
Durch Orte, die sich wahr anfühlen.
Menschen, bei denen unser Nervensystem sich entspannen kann.
Momente, in denen wir uns erinnern, wer wir wahrhaftig sind.
Vielleicht ist jetzt keine Zeit, alles zu entscheiden.
Aber eine Zeit, nichts mehr wegzudrücken oder kleinzureden.
Eine Zeit, um uns zu erlauben, wieder größer zu träumen.
Ohne sofort zu wissen, wie unsere Vorstellungen und Träume Realität werden können.
In der Spannung zu stehen und zu gehen.
Den eigenen inneren Bildern (wieder) zu vertrauen.
Und durch ein Ausprobieren in echten Kontakt mit unserer Sehnsucht zu kommen. Uns Raum und Zeit zu nehmen, damit ein Herzenswunsch im eigenen Leben landen kann.
Ich wünsche dir, dass du dir in den kommenden Wochen genau diese Räume erlaubst.
Inseln der Stimmigkeit.
Momente der Rückbesinnung.
Und den Mut, deine Träume nicht länger an dein altes Leben anzupassen —
sondern deinem Leben zu erlauben, sich an deine Träume anzunähern.
Alles Liebe,
Katja
P.S. Im BerufungsWorkshop öffne ich genau dafür einen geschützten Raum:
Zeit, langsamer zu werden.
Nach innen zu lauschen.
Und den eigenen Bildern wieder näher zu kommen — jenseits von Erwartungen, eingefahrenen Rollen oder vermeintlicher Vernunft.
Nicht, um sofort Antworten zu finden.
Sondern um wieder in Beziehung zu kommen mit dem, was in dir gelebt werden will.
Wenn du spürst, dass etwas in dir nach mehr Stimmigkeit ruft, bist du von Herzen willkommen: Zur Anmeldung.


